Betriebsrenten­stärkungsgesetz – Was Sie jetzt als Arbeitgeber wissen müssen!

Pflichten als Vorteile sehen

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz – BRSG

Die bAV-Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte identifiziert viel Potenzial für den bAV-Markt. Allerdings müsse sich dazu einiges ändern, wie die Befragung ergeben hat: Arbeitnehmer wünschten sich persönliche Beratungsgespräche, mehr Angebote zur Entgeltumwandlung und arbeitgeberfinanzierte bAV-Produkte, bei denen vor allem die Sicherheit im Fokus stehe. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz – BRSG – trägt einiges dazu bei, sehen Sie welche Vorteile sich daraus für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ergeben.

Es gibt noch viel ungenutztes Potenzial, denn der Deloitte-Studie zufolge achten die allermeisten Arbeitnehmer heutzutage bei einem etwaigen Jobwechsel auf arbeitgeberfinanzierte bAV-Angebote.

Wir schaffen Transparenz und informieren Sie regelmäßig auf unserer eigens erstellten BRSG-Webseite, zudem können Sie unserer XING BRSG-Gruppe beitreten oder sich gleich hier zu unserer BRSG Post anmelden.

„Auf Grund der aktuellen Entwicklungen und Komplexität im Bereich des Betriebsrentenstärkungsgesetzes kommt der Auswahl eines Vorsorge-Beratungsdienstleisters eine überragende Bedeutung zu.“

Tobias Bailer
Tobias BailerGeschäftsführender Gesellschafter – Pension Solutions Group

Vorteile für Sie als Arbeitgeber

Mit Hilfe unserer Arbeitgeber- und Arbeitnehmerportalen, Telefon-/Online-Beratungen und digitalen Vorsorgeakten betreuen wir alle veränderten Lebenssituationen Ihrer Mitarbeiter optimal – sowohl bei laufenden Arbeitsverträgen als auch nach deren Beendigungen.

Vorteile für Arbeitgeber:

» Verständnis schafft Akzeptanz und bietet steuerliche Vorteile für den Arbeitgeber

» Passgenaue Vorsorgekonzepte emotional erleben und die Mitarbeitermotivation steigern

» Effizientes verwalten spart Zeit und Kosten

» Betriebliche Vorsorge 4.0 mit persönlicher Betreuung

Wir organisieren die Administration der betrieblichen Vorsorge für Ihr Unternehmen. Sie erhalten einen festen und persönlichen Ansprechpartner. Damit reduzieren wir den Verwaltungsaufwand und sorgen für eine höchstmögliche Entlastung in Ihrem Unternehmen.

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BRSG » Pressespiegel & Videothek

Hoher Informationsbedarf BRSG
/by

Mittelstand verschenkt viel Potenzial

Gerade kleinere und mittlere Unternehmen in Deutschland verschenken viel Potenzial in Sachen betriebliche Altersversorgung und Digitalisierung, Tobias Bailer in der Wirtschaftszeitung ...
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Mittelstand verschenkt viel Potenzial

Gerade kleinere und mittlere Unternehmen in Deutschland verschenken viel Potenzial in Sachen betriebliche Altersversorgung und Digitalisierung, Tobias Bailer in der Wirtschaftszeitung ...

BRSG » Neuerungen & Meilensteine

Die Neuerungen im Überblick

Freibetrag in der Grundsicherung

Eine grundlegende Verbesserung ist die Einführung eines Freibetrages in der Grundsicherung. Renten aus einer freiwilligen zusätzlichen Altersversorgung (wie der betrieblichen Altersversorgung, einer Basisrente oder einem Riester-Vertrag) werden zum Teil von der Anrechnung auf die Grundsicherung im Alter freigestellt (Freibetrag von bis zu ca. 200 EUR monatlich). Damit lohnt sich Altersvorsorge auch für Menschen mit geringen Einkommen.

Erhöhung des Dotierungsrahmens

Der Dotierungsrahmen des § 3 Nr. 63 EStG wird von 4 Prozent auf 8 Prozent der BBG erweitert. Dafür entfällt der bisherige steuerfreie Erhöhungsbetrag von 1.800 Euro. Sozialabgabenfrei bleiben allerdings wie bisher nur Dotierungen bis zu 4 Prozent der BBG. Durch die Erhöhung des Dotierungsrahmens wird die Eigenvorsorge für die Arbeitnehmer erleichtert. Arbeitgeber können ihre bAV zukünftig einfacher, in nur einem Durchführungsweg abbilden.

Förderbetrag für Geringverdiener

Neu ist der sogenannte Förderbetrag für Geringverdiener: Arbeitgeber sollen zur Einrichtung einer betrieblichen Altersversorgung durch eine staatliche Förderung in Höhe von 30 Prozent des aufgewendeten Beitrags animiert werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitgeber für Mitarbeiter, die maximal 2.200 EUR brutto im Monat verdienen, eine betriebliche Altersversorgung einrichtet und mindestens 240 EUR im Jahr dafür aufwendet. Weitere Voraussetzung für den Förderbetrag ist, dass die Vertriebskosten über die gesamte Laufzeit (keine „Zillmerung“) verteilt werden.

Verbesserungen bei der Riester-bAV

Die Doppelverbeitragung riestergeförderter betrieblicher Altersversorgung entfällt. Die Sozialversicherungsbeiträge werden – wie bei privaten Riesterverträgen – in der Ansparphase abgeführt, während in der Rentenphase keine Verbeitragung mehr erfolgt. Zudem wird die Grundzulage von 154 EUR auf 175 EUR angehoben.

Vervielfältiger und Nachholung von Dotierungen

Darüber hinaus wird die Vervielfältigungsregel des § 3 Nr. 63 EStG geändert und vereinfacht. Künftig werden zudem steuerfreie Nachzahlungen in entgeltlosen Dienstjahren nicht genutzter Dotierungen möglich sein.

Verpflichtende Weitergabe der Sozialversicherungsersparnis bei Entgeltumwandlung

Wandelt ein Arbeitnehmer Entgelt um, so muss der Arbeitgeber in Zukunft einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent zahlen, soweit er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart. Dies gilt für neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen ab dem 01.01.2019 und für bestehende Entgeltumwandlungsvereinbarungen ab dem 01.01.2022.

Garantiewelt

Die “Garantiewelt” sorgt weiterhin für Garantien (Garantierente plus Überschuss) auch ohne Tarifvertrag in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). 70 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben keinen Tarifvertrag, diese werden am 01.01.2019 (Altzusagen ab 01.01.2022) in den Genuss der “Garantiewelt” kommen.

Vorteile der Garantiewelt:

  • Renten-und/oder Kapitalleistungen
  • sofortige Unverfallbarkeit/gesetzliche Unverfallbarkeit bei AG-Finanzierung möglich
  • grundsätzlich gesetzliche Rentenanpassungspflicht
  • 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss soweit der Arbeitgeber durch Entgeltumwandlung SV-Beiträge einspart
  • Garantierte Versorgungsleistungen (Alter, BU, Tod), Subsidiärhaftung gem. BetrAVG
  • kein Zusatzbeitrag des Arbeitgebers, da Versorgungsleistungen vom Versorgungsträger garantiert
  • Beteiligung der Tarifvertragsparteien an der Steuerung in der Regel nichtgegeben

Sozialpartnermodell

Tarifvertragsparteien können künftig eine im Betriebsrentengesetz bisher nicht geregelte Zusageart vereinbaren: Die reine Beitragszusage. Auch die Regelungen zum Sozialpartnermodell treten am 01.01.2018 in Kraft. Die Umsetzung dieses Modells hängt allerdings davon ab, dass entsprechende Tarifverträge geschlossen werden. Die “Garantiewelt” sorgt aber weiterhin für Garantien (Garantierente plus Überschuss) auch ohne Tarifvertrag in der bAV. 70 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben keinen Tarifvertrag, diese werden spätestens ab 01.01.2019 in den Genuss der “Garantiewelt” kommen (s. Garantiewelt).

Opting-Out

Meist sind Versorgungssysteme in Unternehmen so gestaltet, dass sich die Beschäftigten aktiv für die bAV entscheiden müssen. Wer nicht aktiv wird, baut keine Betriebsrente auf. Opting-out kehrt dieses System um: es werden alle Beschäftigten zu einem definierten Zeitpunkt (z. B. nach Ende der Probezeit) angemeldet. Nur wer aktiv widerspricht, nimmt nicht an der Entgeltumwandlung teil.

Das Opting-Out wird nun durch tarifvertragliche Vereinbarungen gesetzlich geregelt. Nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer können die Geltung einschlägiger tarifvertraglicher Regelungen zu Opting-Out vereinbaren. Einschlägig ist ein Tarifvertrag dann, wenn er für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten würde, wären sie tarifgebunden. Für bereits bestehende Opting-Out-Vereinbarungen gilt ein Bestandsschutz, wenn sie bis zum 02.06.2017 vereinbart wurden.

  • 2019

    Die “Garantiewelt” sorgt weiterhin für Garantien auch ohne Tarifvertrag in der bAV. Alle Arbeitnehmer werden spätestens ab 01.01.2019 (Altzusagen ab 01.01.2022) in den Genuss der “Garantiewelt” kommen.

  • 2017

    • Bundesrats-Ausschüsse (nicht öffentlich) // 01.2017
    • Empfehlungen der Bundesrats-Ausschüsse // 01.2017
    • Stellungnahme des Bundesrates // 02.2017
    • Gegenäußerung der Bundesregierung // 02.2017
    • Erste Lesung // 03.2017
    • Öffentliche Anhörung // 03.2017
    • Zweite und Dritte Lesung im Bundestag // 06.2017
    • Zweiter Durchgang durch den Bundesrat // 07.2017
    • Bundesrat gibt grünes Licht für BRSG. Damit kann das Gesetz wie geplant Anfang 2018 in Kraft treten. // 07.2017
  • 2016

    • Gutachten Von Hanau/Arteaga und Kiesewetter // Q1.2016
    • Referentenentwurf  BMF und BMAS // 11.2016
    • Anhörung der Verbände // 11.2016
    • Kabinettsbeschluss zum Regierungsentwurf // 12.2016
    • Übersendung an den Bundesrat // 12.2016
  • 2015

    Keine weiteren Fortschritte

  • 2014

    Erster Diskussionsentwurf des BMAS // 11.2014

Erklärfilm » Betriebliche Altersvorsorge

Erklärfilm » Betriebliche Altersvorsorge

Erklärfilm » Betriebliche Altersvorsorge

Die individuelle eigenverantwortliche Vorsorge für die finanzielle Absicherung im Ruhestand trifft jeden deutschen Arbeitnehmer. Mit der betrieblichen Altersvorsorge können Unternehmen die Verantwortung für ihre Mitarbeiter übernehmen und schaffen die Möglichkeit mit einer staatlichen, betrieblichen und privaten Leistung einen optimalen Fördereffekt zu erzielen.

Lassen Sie sich persönlich beraten und vereinbaren Sie eine fachgerechte Vorsorgeanalyse. Es lohnt sich!

Quelle: pension solutions group

BRSG » Wegweiser & FAQs

Unser Wegweiser

Wie wirkt sich die Gesetzesänderung für Arbeitgeber aus?

Einige Änderungen betreffen alle Unternehmen, die bereits jetzt eine betriebliche Altersversorgung anbieten.

Das Sozialpartnermodell als Erweiterung der bAV-Welt wird allerdings nicht allen Arbeitgebern offenstehen bzw. wird nicht alle betreffen. Die Teilnahme am Sozialpartnermodell ist nur den Arbeitgebern möglich, die entweder der Tarifbindung unterliegen oder die Anwendung der einschlägigen Tarifverträge individuell vereinbaren.

Welche Bedeutung hat das für mein Unternehmen?

Jede Firma hat ihr eigenes und individuelles Versorgungssystem, das unterschiedlich stark von den Änderungen betroffen sein kann. Einige der neuen Regelungen vereinfachen die bAV oder bieten neue Möglichkeiten. Ein Beispiel: Beschäftigte, die aus der Elternzeit zurückkehren, haben künftig die Möglichkeit, die dadurch „fehlenden“ Beiträge steuerfrei nachzuzahlen.

Ab wann kann ich aktiv werden?

Die Gesetzesänderungen treten zum 01.01.2018 in Kraft. Wir empfehlen, sich frühzeitig mit den Konsequenzen auseinanderzusetzen. Ein Beispiel: Bestehende Betriebsvereinbarungen, die einen Arbeitgeberzuschuss vorsehen, sollten im Hinblick auf die neue Geringverdiener-Förderung geprüft und ggf. überarbeitet werden.

Was ändert sich für Ihre Arbeitnehmer?

Grundsätzliches:

  • Die fünf Durchführungswege der bAV bleiben bestehen und können auch weiterhin angeboten werden.
  • Bestehende Verträge können von den Arbeitnehmern unverändert weitergeführt werden.
  • Auch Arbeitnehmer, die bereits jetzt eine Betriebsrente aufbauen, profitieren ab dem 01.01.2018 von den Änderungen für bestehende Versorgungssysteme.

Wichtig: Das Sozialpartnermodell als Erweiterung der bAV-Welt soll nicht allen Arbeitgebern offenstehen. Vielmehr ist eine Teilnahme am Sozialpartnermodell nur Arbeitgebern möglich, die entweder der Tarifbindung unterliegen oder die Anwendung der einschlägigen Tarifverträge individuell vereinbaren.

Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig mit den Konsequenzen auseinanderzusetzen.

Unsere FAQs

Wer wird gefördert?

Alle Arbeitnehmer sowie Beschäftigte im ersten Dienstverhältnis mit laufendem Bruttolohn von max. 2.200 EUR monatlich (Geringverdiener)

  • Zum laufenden Lohn zählen z. B. Monatsgehälter, Mehrarbeitsvergütung, Zulagen und Zuschläge
  • Zum laufenden Lohn zählt nicht und ist damit unschädlich z. B. das 13./14. Monatsgehalt, Abfindungen, Gratifikationen, Jubiläums-und Weihnachtszuwendungen, Urlaubsgelder

Was wird gefördert?

Ab dem 01.01.2018 wird der Förderrahmen auf insgesamt 8% der BBG ausgeweitet. Die ersten 4 Prozent der BBG bleiben weiterhin steuer- und sozialversicherungsfrei. Die zweiten 4 Prozent BBG sind lediglich steuerfrei. Beiträge, die nach § 40b EStG a.F. versteuert werden, werden auf den steuerfreien Rahmen angerechnet. Es gibt künftig also ein Nebeneinander der steuerlichen Förderungen.

Förderbetrag für Geringverdiener

  • Arbeitgeberfinanzierte Beiträge von mindestens 240 EUR bis maximal 480 EUR jährlich
  • In einen ungezillmerten Tarif einer Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds
  • Die Arbeitgeberfinanzierten Beiträge werden ab 2018 zusätzlich gezahlt: „Zusätzlich“ bedeutet über die Arbeitgeberbeiträge aus dem Jahr 2016 hinaus

Wie funktioniert die Förderung?

Anwartschaftsphase

Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbaren die Umwandlung eines Lohn- bzw. Gehaltsanteils in einen Versorgungsbeitrag zur Absicherung des Arbeitnehmers im Alter. Der Versorgungsbeitrag wird vom Arbeitgeber direkt an den Versor­gungsträger weitergeleitet. Dort wird er für den Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung für den Arbeitnehmer verwendet. Der Versorgungsbeitrag wird vom Arbeitgeber direkt an den Versor­gungsträger weitergeleitet. Der Arbeitgeber erteilt dem Mitarbeiter eine Versorgungszusage wert­gleich in Höhe der eingezahlten Beiträge zzgl. einer Garantieverzinsung.

Leistungsphase

Nach Erreichen der festgelegten Altersgrenze zahlt der Versorgungsträger die vereinbarte Leistung (Garantieleistung) inkl. der erzielten Überschüsse an den Arbeitnehmer. Die Zahlung erfolgt in Form einer einmaligen Zahlung (Kapital­auszahlung) oder in Form einer lebenslangen monatlichen Rentenleistung

Neu für Geringverdiener

  • 30 Prozent des Arbeitgeberbeitrags werden dem Arbeitgeber (Geringverdiener) erstattet (72 EUR bis max. 144 EUR im Jahr)
  • Der Förderbetrag fließt durch Verrechnung mit der vom AG abzuführenden Lohnsteuer. Er ist zurückzuzahlen, wenn der Arbeitnehmer (Geringverdiener) mit verfallbaren Anwartschaften ausscheidet.

Welche Auswirkungen hat die Förderung für Geringverdiener auf andere Förderarten?

  • Kein Einfluss auf den Dotierungsrahmen nach §3 Nr. 63 EStG sowie die Riester-Zulagen

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Wir schaffen Transparenz und informieren zielgerichtet über das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)
Wir schaffen Transparenz und informieren zielgerichtet über das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)Tobias Bailer – Geschäftsführender Gesellschafter – Pension Solutions Group

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Tobias Bailer

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Geschäftsführender Gesellschafter

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Allee am Röthelheimpark 11
91052 Erlangen

+499131-97005-35
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Andreas Körner

Andreas Körner

Produktmanager

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91052 Erlangen

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